Aufgewachsen bin ich in Oberhausen und habe bereits als Jugendliche an Theaterproduktionen teilgenommen. 1999 wurde ich von der ZAV aufgenommen. 2001 erhielt ich ein Schauspielstipendium des Landes NRW, dem diverse Engagements an kommunalen Bühnen folgten. Als Leadsängerin und Sprecherin habe ich Erfahrungen in der Studioarbeit gesammelt. Seit 1996 habe ich an über 40 Theater- und Filmproduktionen mitgewirkt. Zudem bin ich Theaterpädagogin. Immer wenn ich Zeit habe treibe ich Sport, mache Musik, lese leidenschaftlich gern, fahre Fahrrad und engagiere mich für mehr Diversität in der Kulturbranche und Kinder.
Aktuell
aktuell spreche ich ein Science-Fiction Thriller des Autors Guido M. Breuer ein.
2026 WDR Radiofeature unter der Regie von Eva Solloch
Live Lesung seit 2022 - fortlaufend
„Das Mädchen auf dem Eisfeld“ von Adélaïde Bon
vor 2026
Filmschauspiel (Auswahl)
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Kinofilm)
(Epik Film/Regie: Simon Verhoeven)
Liebes Kind (Netflix/Regie: Julian Pörsken)
Tatort (Köln, Regie: Nina Vukovic)
N.N. (Miniserie)
(Bajram Hdjani/CUT Studios GmbH Film- & Medienproduktion)
2020
Von 2018 - 2020 habe ich an der Oper Dortmund die Bürgeroper aufgebaut und künstlerisch geleitet. Unter meiner Regie entstand das Stück "Hej Stadt", was ich mit dem über 100 köpfigen Ensemble (Sänger*innen, Instrumentalis*tinnen, Schauspieler*innen) entwickelt habe.
Über mich
Meinen künstlerischen Werdegang, den ich als Jugendliche bei Gudrun Gerlach begann, verfolge ich als Schauspielerin in diversen Produktionen.
Als Schauspiel-Stipendiatin des internationalen Forums in Berlin im Jahre 2001, erhielt ich im Anschluss ein Engagement am Maxim Gorki Theater, Berlin, dem weitere Stationen an kommunalen und Off-Theaterbühnen folgten.
Meine Tätigkeit an Bühnen mündete ab 1992 auch in die Konzeption und Realisation eigener Bühnenwerke, unter anderem in Kooperation mit städtischen, sowie Off–Theaterbühnen.
Geprägt durch die Berührung mit unterschiedlichsten Theaterformen und Ausdrucksweisen, entstehen diverse Bühnenwerke.
Die 2002 entstandene Produktion „Almanya“ ist im Rahmen des „Handlungskonzeptes Interkultur“ der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen prämiert worden.
Als hybrides Theater der Gegenwart erscheinen meine eigenen Arbeiten unter dem von mir 2009 gegründeten Theaterlabel Freie Radikale. Unser Profil fokussiert Theaterproduktionen mit postmigrantischem und transkulturellem Schwerpunkt.
Zunehmend bin ich, nicht ausschließlich, aber auch im Bereich Kulturmanagement tätig geworden. Von 2016 - 2018 leitete ich die Projektstelle „interkulturelle Impulse“ für das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Im Rahmen dieser Tätigkeit erschien eine von mir verfasste Bestandsaufnahme inter- und transkultureller Theater- und Tanzarbeiten in NRW mit dem Titel „Hybride Kunst“
Auch habe ich in diesem Rahmen Qualifizierungsprogramme für Künstler*innen, Akteur*innen der kulturellen Bildung und eine interessierte Öffentlichkeit konzipiert und durchgeführt.
Im Jahr 2021, bis 2022 habe ich erneut zwei Förderprogramme für das Landesbüro geleitet.