Guenfer Çoelgecen
             
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Schwarze Jungfrauen
Foto © Volker Beushausen

Schwarze Jungfrauen - nach Feridun Zaimoglu und Günter Senkel

Sie sind jung, sie sind schön, sie sind hochgebildet, sie leben und sind Teil unserer Gesellschaft und unserer Zeit und – sie sind strengreligiös. Oder fundamentalistisch? Fünf Frauen, Generationen von Migrantinnen am Scheideweg. In welche Richtung bewegen sie sich in ihren Lebensentscheidungen? Wohin treibt sie die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland? Die Zerrissenheit zwischen den Kulturen, der permanente Terrorismusverdacht als Muslima, das Misstrauen, die Notwendigkeit sich in der Religionszugehörigkeit immer verteidigen zu müssen, führt die Frauen in den Widerstand gegen die eingeforderten Zwänge.

"Mein Islam ist mir geblieben, die Dschihadfront steht, ich bin schwer für Dschihad, aber mit der Liebe da denk ich mit der Liebe könnt es auch langsam klappen Dschihad und Liebe da wäre ich echt mal glücklich zum ersten Mal in meinem Leben."

 

Hierfür wurden Günfer Cölgecen und Charis Nass in der Kritikerumfrage von Theater pur `07 als beste Schauspielerinnen genannt.
2008 wurde es zum Thetertreffen "westwärts" als eine der herausragenden Produktionen NRW's ins Schauspiel Bonn eingeladen.

Koproduktion zwischen Günfer Cölgecen und dem Westfälischem Landestheater Castrop Rauxel.
Premiere: 22.09.2006

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